Probeanflug bei bestem Wetter: Der Vorstand des UKS vor dem Rettungshubschrauber Christoph 16 auf der neuen Hubschrauberlandeplattform. V.l.n.r. Ulrich Kerle (Kaufmännischer Direktor), Wolfgang Klein (Pflegedirektor), Prof. Dr. Michael D. Menger (Dekan der Medizinischen Fakultät) und Prof. Dr. Bernhard Schick (Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor) – Foto: Rüdiger Koop / UKS

Das Großbauprojekt der neuen Klinik für Innere Medizin IMED am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg schreitet weiter voran: Am Dienstag, 22. August 2017, landete der erste Rettungshubschrauber auf der neuen Landeplattform auf dem Dach der IMED. Dieser erste Probeanflug geht der offiziellen Inbetriebnahme voraus. Ab dem 01. September fliegt die Luftrettung den neuen Hubschrauberlandeplatz in der Mitte des Campus an.

In knapp 30 Metern Höhe thront die runde Landeplattform auf dem Dach der IMED. Was von unten bereits beeindruckend aussieht, wirkt oben auf dem Landeplatz noch weit imposanter: Ein Gesamtdurchmesser von 32 Metern, in der Mitte eine quadratische Start- und Landefläche mit einer Seitenlänge von 20 Metern, dazu weitere Sicherheitsflächen und eine Absturzsicherung. Die beheizbare und dadurch frostsichere Plattform wird umfangreich beleuchtet und verfügt über eine eigene Löschanlage für den Notfall. Die Landeplattform ist für eine Höchstabflugmasse von 6.000 kg und somit sämtliche Rettungshubschrauber zugelassen Aus dem angegliederten Flugbeobachterraum wird der An- und Abflug überwacht. Von der Landeplattform aus führen Notfallaufzüge direkt in die IMED.

„Die Inbetriebnahme des Hubschrauberlandeplatzes ist für uns ein weiterer Meilenstein beim Bau der neuen Klinik für Innere Medizin“, erklärt der Kaufmännische Direktor des UKS Ulrich Kerle. Die Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes ist für Mitte 2018 geplant. Dann werden die drei internistischen Kliniken Innere II – Gastroenterologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Frank Lammert), Innere IV – Nieren- und Hochdruckkrankheiten (Direktor: Prof. Dr. Danilo Fliser) sowie Innere V – Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin (Direktor: Prof. Dr. Dr. Robert Bals) einziehen. Der erste Bauabschnitt, auf dessen Dach sich die Landeplattform befindet, ging bereits Ende 2015 in Betrieb. Dieser wird aktuell von den beiden internistischen Kliniken Innere I – Onkologie, Hämatologie, Klinische Immunologie und Rheumatologie (Direktor: Prof. Dr. Michael Pfreundschuh) und Innere III – Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin (Direktor: Prof. Dr. Michael Böhm) sowie zum Teil von der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie (Direktor: Prof. Dr. Arno Bücker) genutzt.

Neben weiteren Forschungsflächen, Hörsaal und Seminarräumen wird es mit dem zweiten Bauabschnitt auch eine neue internistisch/chirurgische Notaufnahme geben. „Der neue Landeplatz ist nun ein erster Schritt hin zu neuen medizinischen Strukturen in der Notfallversorgung am UKS“, so Professor Dr. Bernhard Schick, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor des UKS. Mit der Anbindung der Landeplattform über die Notfallaufzüge werden die Wege ab September verkürzt: die Notaufnahmen Chirurgie und Innere Medizin in Gebäude 57 werden so noch schneller erreicht. Der folgende Schritt wird die Inbetriebnahme der neuen interdisziplinären internistisch/chirurgischen Notaufnahme im nächsten Jahr sein. Diese wird die chirurgische und die internistische Notaufnahme im Chirurgiegebäude ersetzen und unmittelbar über die Notfallaufzüge mit der Landeplattform verbunden sein.

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