Das Projekt Zukunft für unser Gesundheitszentrum im Grünen

Die Unternehmensstrategie und das Leitbild des UKS waren – neben anderen Faktoren – wesentliche Bedingungen für die Aufstellung des im Jahre 2007 verabschiedeten Masterplans.

Im Rahmen eines Wettbewerbs hatte das Münchner Architekturbüro Nickl & Partner vom Vorstand des UKS den Auftrag erhalten, für den Campus Homburg eine bauliche Planung zu entwickeln und sich dabei an diesen Zielen zu orientieren:

• Stärkung des Standortes
• Verbesserung der innerbetrieblichen Abläufe und damit verbunden
• eine kontinuierliche Qualitätssteigerung

Die Planung beschreibt die Perspektive der Hochschulmedizin am UKS für die nächsten 25 bis 30 Jahre und beinhaltet neben der Erarbeitung geeigneter Nutzungskonzepte und der Ermittlung benötigter Flächen auch die Skizzierung baulicher Alternativen und die Entwicklungsmöglichkeiten auf dem Campusgelände.

Der baulichen Neuordnung ging eine so genannte Schwachstellenanalyse voraus. Hierbei fielen vor allem die hohen Betriebskosten auf, die durch eine zersplitterte Pavillonstruktur mit langen Wegen und unwirtschaftlichen Versorgungsstrukturen verursacht wurden. Infolgedessen werden im Masterplan folgende vier Bereiche als zentrale klinische Zielpunkte festgelegt:

• Kliniken im Umfeld von Neurologie/ Neurochirurgie („Nervenberg“)
• Innere Medizin (Imed) und Chirurgie/ Operative Medizin/ Orthopädie
• Frauen- und Kinderklinik
• Kombiklinik mit Strahlentherapie, HNO, Urologie und Dermatologie

Diese Zentralisierung von Funktionen soll zu einer verbesserten und wirtschaftlicheren Patientenversorgung führen. Der Masterplan berücksichtigt jedoch sowohl die historischen Gebäude und Ensembles als auch die landschaftlichen Gegebenheiten – die Grünachse, den Wald und die Topographie des Geländes. Ausgangspunkt des Gesamtvorhabens bleibt die historische Planungsachse: sie wird schrittweise von Süden nach Norden mit dem Bau moderner Zentralgebäude erneuert, wobei dem Grundgedanken gefolgt wird, das zukünftige UKS in Vorklinikum, Klinikum und Forschung zu strukturieren. Für unser 350 Hektar großes parkähnliches Gelände liegt nun ein Konzept vor, das Teile der Altsubstanz, soweit möglich, in bauliche, organisatorische und infrastrukturelle Konzentrationsprozesse einbezieht. Die bauliche Erneuerung des UKS ist die Voraussetzung für Qualität, Wirtschaftlichkeit, Wettbewerbsfähigkeit und für die Schärfung des medizinischen Profils in den kommenden Jahrzehnten. Der wirtschaftlichere Krankenhausbetrieb ist eines der Hauptziele unserer Baumaßnahmen, daneben bestehen jedoch noch weitere wesentliche Anforderungen an unser Projekt Zukunft: kürzere Wege beim Patiententransport, Trennung von Patienten- und Besucherströmen, Konzentration wichtiger medizinischer Einheiten und Senkung von Betriebskosten.

Darüber hinaus ist ein neues Verkehrswegekonzept geplant, das eine bessere Anbindung aller neuen zentralen Einheiten auf dem Campus gewährleisten soll – was bei der hügeligen und bewaldeten Topografie des UKS-Geländes eine besondere Herausforderung sein wird.

Architekturstudie zum Homburger Campus im Jahre 2035 – rot: Klinikgebäude, lila: Universität – Forschung und lehre, braun: Versorgungsgebäude

Was ist ein Masterplan?

Als Masterplan wird ein Gesamtplan bezeichnet. Es ist ein übergeordneter Plan, an dem sich weitere Planungs- und Bauschritte orientieren. Ein Masterplan gibt strategische Ziele und Strukturen für deren Umsetzung vor. Ein Masterplan ist keine unumstößliche Vorlage, an der innerhalb des Zeitraumes ihrer Umsetzung nichts verändert werden dürfte. Der Plan ist Arbeitsgrundlage; seine Realisierung kann durchaus mit Änderungen der ursprünglichen Fassung einhergehen, ohne dass der Masterplan ständig fortgeschrieben werden muss. (cros)

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